TP-Link Omada Controller als Docker installieren und einrichten

Hat man mehrere TP-Link OMADA Geräte, macht es Sinn, diese über einen zentralen Controller zu verwalten. Hat man vor, mehr als einen Accesspoint zu nutzen, kommt man an einem Controller gar nicht vorbei. Der Beitrag beschreibt die Ersteinrichtung und die Provisionierung eines ersten Gerätes.

Inhaltsverzeichnis

    Docker Container einrichten

    Für die Installation des Docker Containers bin ich der Anleitung von IT-Beratung Koch gefolgt, weshalb ich diesen Vorgang nicht im Detail beschreibe.

    Einrichtung starten

    Ist der Container eingerichtet und aktiv, kann man sich über https://IP-ADRESSE:8043 mit dem System verbinden.

    Grundeinstellungen

    Im folgenden werden die Logindaten für den administrativen Benutzer definiert. Diese Angaben erklären sich soweit von selbst.

    Was die Verbindung zur TP-Link Cloud angeht, steht (zum Glück) noch jedem frei, ob man dieses Angebot nutzen möchte. Ich kenne die TP-Link Cloud aktuell nicht und kann Nutzen, Einschränkungen und Probleme nicht einschätzen.

    Das Kennwort des administrativen Benutzers muss gewissen Vorgaben entsprechen:

    Ich habe den Controller im ersten Schritt nur für die lokale Nutzung vorgesehen und den Cloud Access deaktiviert.

    Neueinrichtung oder Wiederherstellung

    Der folgende Schritt ermöglicht die Installation eines neuen Systems oder die Wiederherstellung aus einem Backup.

    Für mich kommt nur die Konfiguration als neues System infrage.

    Es startet ein Setup Prozess, der viele Funktionen des Controllers abfragt. Positiv anzumerken ist die vorhandene Suche in den Auswahlfeldern. Das erspart teilweise nerviges Scrollen in langen Auswahllisten.

    Grundeinstellungen

    Wieder positiv: Die Teilnahme am „Improvement Program“ ist per Standard nicht aktiviert.

    Anlegen der ersten Site

    Der Device Account ist der Benutzer, der bei neuen Geräten gesetzt wird, sobald Sie an den Controller gekoppelt werden:

    Devices konfigurieren

    Es folgt das Hinzufügen von vorhandenen Devices. Da bisher noch kein Omada fähiges Gerät aktiv im Netz ist, wird dieser Punkt per „skip“ übersprungen:

    Configure WAN Settings Overrides

    In diesem Schritt geht es darum, ob ein Gateway vorhanden ist und was mit dessen Konfiguration passieren soll.
    Hat man kein Gateway oder ist das Gateway bereits konfiguriert, kann man den Schritt mit SKIP überspringen.
    – Ist die Option deaktiviert, werden die Einstellungen eines alleinstehenden Gateways beim Einbinden in den Controller importiert.
    – Ist die Option aktiv, werden die Einstellungen vom Controller auf das Gateway geschrieben. Die Warnung, dass dann der Internetzugang ggf. nicht mehr funktioniert, sollte man nicht unterschätzen.

    Aktiviert man die Option kann man mehrere Voreinstellungen für ein Gateway vornehmen:

    Aus der Liste kann das entsprechende Gateway ausgewählt werden. Welches hier passt, ist der Modellbezeichnung des Geräts zu entnehmen. Das steht sowohl auf der Verpackung, wie auch auf dem Gerät selbst.
    Sobald man das Gerät ausgewählt hat, veränderen sich auch die verfügbaren Optionen. Z. B. kommt dann ein „USB Modem“ oder „SFP Ports“ hinzu.

    Das „Online Detection Interval“ ist nur relevant, wenn man mit Load Balancing oder Failover arbeitet. Je kürzer das Intervall, um so schneller wird auf Veränderungen reagiert – allerdings erzeugt das natürlich Last und Traffic.

    Weiterhin gibt es die Möglichkeit, die MAC Adresse des WAN Interface zu manipulieren.

    Der Typ des WAN Interfaces kann vielfältig eingestellt werden und richtet sich ggf. auch nach dem oben ausgewählten Modell.

    Configure Wi-Fi

    WiFi zu konfigurieren, macht natürlich nur Sinn, wenn man passende Accesspoints zur Verfügung hat. Aus diesem Grund habe ich diesen Schritt übersprungen.

    Ist der Einrichtungsassistent durchlaufen, wird noch eine Zusammenfassung angezeigt, die man mit „Finish“ aktivieren kann.

    Login und App

    Nach Beenden des Setups wird man zum Login an den Controller weitergeleitet und erhält hier noch einen Hinweis auf die Omada App. Ob man diese auch nutzen kann, wenn man keinen Cloud Access aktiviert hat, muss sich noch herausstellen.

    Fazit

    Die Einrichtung eines Omada Controllers ist keine große Herausforderung. Natürlich ist es wichtig, dass man die Möglichkeit hat, einen Docker Container zu platzieren oder den Controller auf einem anderen System nutzen kann. TP-Link bietet hier Softwarepakete für Windows oder Linux an.

    Selbstverständlich kann man auch einen Hardware Controller wie dem OC200, OC300 oder OC400 nutzen.

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