Veröffentlichungen

Sources für alte Ubuntu Systeme verfügbar machen

Sobald ein Ubuntu System aus der Wartung ist, was letztlich auch bei allen LTS Versionen passieren wird, kann man nicht mehr auf die online verfügbaren Quellen zugreifen. Das erschwert die Installation von neuen Paketen erheblich. Natürlich könnte man auch die CD/DVD als Quelle einbinden, aber die Datenträger oder Images sind meist noch von der Erstinstallation und damit noch stärker veraltet, als das laufende System selbst.

Sicherlich wäre es noch besser, das gesamte System generell auf einen aktuellen Stand zu bringen, aber es gibt halt auch Systeme, wo es entweder nicht so einfach geht oder es sich nicht mehr lohnt, weil die genutzte Anwendung in absehbarer Zeit abgelöst wird.

Im falle eines Ubuntu Lucid 10.04 LTS kann man die Sources.list unter /etc/apt/ einfach editieren und die Adressen folgendermaßen ändern:

deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ lucid main restricted
deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ lucid main restricted


deb http://old-releases.ubuntu.com/ubuntu/ lucid main restricted
deb-src http://old-releases.ubuntu.com/ubuntu/ lucid main restricted

Alle Ubuntu Versionen können übrigens hier als alte Versionen verwendet werden: http://old-releases.ubuntu.com/ubuntu/dists/

Lightroom und unterschiedliche Darstellung in Bibliothek und Entwicklungsmodul bei aktivierter Grafikkartenunterstützung

Unter Lightroom (hier mit Version Lightroom CC 2015.7) gibt es die Möglichkeit, die Leistung für Camera Raw in den Voreinstellungen mit einer kompatiblen Grafikkarte zu verbessern. Das ist per Standard in Lightroom meines Wissens auch aktiv. Warum auch nicht? Wenn die Grafikkarte das schon unterstützt (eine Nvidia), nimmt man ja jede Verbesserung gerne an.

Wenn es nur eine Verbesserung wäre. Ich habe schon desöfteren von Problemen mit diesem Feature gehört. Oft lässt sich das wohl mit aktuellen Treibern wieder lösen. Anscheinend aber nicht in allen Fällen. Ich habe eben erhebliche Unterschiede in der Darstellung zwischen Bibliotheksmodul und dem Entwicklungsmodul bemerkt. In der Bibliothek waren alle Bilder mit einem Gelbstich versehen. Sobald ich in den Entwickler gewechselt bin, wurde das Bild plötzlich klarer und sah aus, als wäre es deutlich bearbeitet worden. Komisch daran ist nur, dass die Ansichten sich eigentlich überhaupt nicht unterscheiden sollten. Macht ja auch keinen Sinn, wenn ein bearbeitetes Bild in der Bibliotheksübersicht völlig anders rüberkommt, als im Entwickler.

Was war nun die Lösung?
Ich habe unter „Bearbeiten -> Voreinstellungen -> Leistung -> Grafikprozessor verwenden“ den Haken entfernt. Danach waren die Darstellungen wieder synchron.

 

Zum Verständnis zwei Bilder.

Das erste zeigt den Unterschied zwischen Biliothek und Entwickler bei aktiver Grafikkartenunterstützung:lightroom-graka-optimiert

 

Das zweite Bild zeigt den Unterschied, wenn die Grafikkartenunterstützung aus ist (nämlich keinen):lightroom-nicht-graka-optimiert

Windows: Fenster verschieben, die außerhalb des Sichtbereichs liegen

Es passiert nicht oft unter Windows, dass ein Fenster so ungünstig liegt, dass man es nicht mehr mit der Maus „greifen“ kann. Was aber wenn doch und wenn man das Fenster nicht einfach schließen kann oder will?
Dann hilft die Tastenkombination ALT+SPACE+v und schon lässt sich das Fenster mit den Cursor Tasten verschieben. Gar nicht schlecht, von dieser Tastenkombination zu wissen.

Quelle: http://www.win-tipps-tweaks.de/cms/windows-7-tipps/tricks/fenster-ausserhalb-des-desktops-verschoben.html

FreeBSD ZFS: Alle Snapshots eines zfs Filesystems löschen

Nutzt man automatisch erzeugte Snapshots mit ZFS kann es schon vorkommen, dass davon sehr viele entstehen. Aus diesem oder auch anderen Gründen kann es notwendig werden, alle Snapshots eines Filesystems zu löschen.
Wie geht man dabei vor? Es geht kompliziert und mit Shell-Zauberei (siehe meine Quelle) oder ganz einfach mit

zfs destroy -r tank/FILESYSTEM@%

Quelle: https://sysadminman.net/blog/2008/remove-all-zfs-snapshots-50

FreeBSD: Dateiduplikate finden

Beschreibung

Wie findet man in einem Filesystem bzw. einem oder mehreren Verzeichnissen Dateien, die nicht unbedingt den gleichen Namen tragen oder im selben Verzeichnis liegen?

Hier kann das Tool fdupes (fdupes in der Wikipedia.org) helfen. Dieses existiert sowohl für FreeBSD, als auch für Linux. Das Tool bietet noch ein paar Besonderheiten:

  • Es vergleicht Dateien nicht nur anhand der Größe, sondern bildet über die Datei eine Checksumme und vergleicht diese. Anschließend erfolgt ein byte-to-byte Vergleich
  • Suchergebnisse können aufgelistet oder auch gleich gelöscht werden
  • Es besteht auch die Möglichkeit,  Duplikate per Hardlink (Hardlink in der Wikipedia.de) auf nur eine existierende Datei zu verlinken (Notwendig ist Option „-L“, welche ich nur unter Debian gefunden habe)

Installation

Unter FreeBSD kann es entweder mittels pkg oder über die Ports Collection (/usr/ports/sysutils/fdupes) installiert werden:

PKG: pkg install fdupes
PORTS: cd /usr/ports/sysutils/fdupes && make install clean

Anwendung

Als Beispiel nehme ich das Verzeichnis /usr/ports/lang auf einem FreeBSD System und wende die Parameter -r (rekursiv), -S (zeige Dateigröße) und -n (keine leeren Dateien) auf das aktuelle Verzeichnis (./) an:

root@bsd:/usr/ports/lang/ > fdupes -r -S -n ./
6308 bytes each:
./php5/files/extra-patch-php-fpm-ipv6
./php55/files/extra-patch-php-fpm-ipv6
./php56/files/extra-patch-php-fpm-ipv6

915 bytes each:
./pypy/files/patch-lib-python__2.7__distutils__sysconfig_pypy.py
./pypy-devel/files/patch-lib-python__2.7__distutils__sysconfig_pypy.py

1691 bytes each:
./pypy/files/patch-lib-python__2.7__distutils__command__install.py
./pypy-devel/files/patch-lib-python__2.7__distutils__command__install.py

178 bytes each:
./php52-extensions/pkg-descr
./php53-extensions/pkg-descr
./php5-extensions/pkg-descr

Zu erkennen ist, dass es in unterschiedlichen Verzeichnissen Dateien mit gleicher Größe und in diesem Fall mit gleichem Namen gibt.
Vergleicht man nun den Dateiinhalt (von Textdateien) miteinander, kann man verifizieren, ob es sich tatsächlich um die gleichen Files handelt:

root@bsd:/usr/ports/lang/ > diff -y --suppress-common-lines ./php55/pkg-message.mod ./php56/pkg-message.mod
root@bsd:/usr/ports/lang/ >

Diff wird mit den Parametern -y (zwei Spalten) und –suppress-common-lines (unterdrücke gleiche Inhalte) aufgerufen. Das Ergebnis des Vergleiches mit DIFF ist, dass es keine Unterschiede gibt.

 

Natürlich gibt es noch mehr Parameter, mit denen man fdupes aufrufen kann.

 

Was kann man nun damit machen?

Ein schönes Beispiel ist z. B. Backup mit fdupes und rsync (http://krausens-online.de/fdupes-hardlinks-und-backup-mit-rsync/).
Oder man sucht einfach nur nach gleichen Dateien.

Homematic: Automatisches Anmelden eines Benutzers unterbinden

Lange Zeit dachte ich, die CCU2 hat auch in der aktuellsten Softwareversion einen Bug. Trotz eingestelltem Timeout für die WebUI musste nie das eigentlich hinterlegte Kennwort eingegeben werden. Bei jedem Aufruf der WebUI oder auch nach einem explizitem Logout wurde immer gleich das Dashboard angezeigt.

Aber es ist kein Bug. Ursache ist das automatische Login des Benutzers Admin (man beachte, dass beim Benutzernamen auf Groß-/Kleinschreibung wichtig ist!). Sobald dies deaktiviert ist, wird auch immer nach dem Login gefragt.

Um das automatische Login eines Benutzers abzustellen, funktioniert dies über „Einstellungen -> Benutzerverwaltung“ und dort ganz unten „Automatisches Anmelden“.
Hier ist der Wert im Auswahlfenster von „Admin“ auf „nicht gewählt“ umzustellen und schon ist das Anmelden Pflicht.

2014-09-16 HomeMatic WebUI Benutzerverwaltung1    2014-09-16 21_40_27-HomeMatic WebUIBenutzerverwaltung2   2014-09-16 HomeMatic WebUI automatische Anmeldung

Danach sieht es bei jedem Aufruf des CCU2 WebUI so aus, wie es eigentlich im Standard auch sein sollte:

2014-09-16 homematic-ccu2 Login

Finn – Smarte Smartphonehalterung fürs Fahrrad

Aus einer Kickstarter Kampagne heraus entstanden gibt es dieses Dingens namens FINN nun als reguläres Produkt. Eine sehr feine Idee aus Österreich, wie ich finde.

First day on earth

Auch ein sehr schönes Video von Sebastian Wiegärtner: