Veröffentlichungen

Linux: Screen Capture Tool „Shutter“

Unter Linux gibt es anscheinend nicht soooo viele Screenshot Tools wie unter Windows.
Das bei Linux Mint mitgelieferte Tool um Bildschirmfotos auzunehmen ist zwar irgendwie brauchbar, aber die richtig schönen Funktionen hat es dann doch nicht.

Eine wirklich nette Alternative ist das Tool „Shutter“, welches es kostenlos und über die gängigen Installationsquellen gibt.
Wenn man ein solches Tool mit ein paar nützlichen Fähigkeiten sucht, sollte man es sich mal anschauen.

Quelle: http://lifehacker.com/5889994/the-best-screen-capture-tool-for-linux

Linux: Scrollen am Touchpad mit zwei Fingern aktivieren

Wenn man sich mal an das Scrollen mit zwei Fingern an einem Touchpad gewöhnt hat, möchte man das gerne überall nutzen.

Unter Windows stellt man das am Besten mit den aktuellen Treibern und Tools des Touchpad Hertellers, z. B. Synaptics, auf seine Bedürfnisse ein.

Wie geht das nun unter Linux? Im aktuellen Fall unter LInux Mint 16 (64bit, PETRA, Mate).
gpointingDie bisher einfachste Lösung: Das Paket „gpointing-device-settings“ installieren (sudo apt-get install gpointing-device-settings oder über grafisches Frontend). Nach Aufruf dieses Tools gibt es bei Auswahl des richtigen Gerätes einen Reiter namens „Scrollen“ und hier den Punkt „Vertikales Scrollen mit zwei Fingern aktivieren“.

Nachdem das Tool wieder geschlossen wurde, kann man wunderbar mit zwei Fingern durch alle Fenster scrollen. Praktisch, wie ich finde. Das einzige, was ich bisher noch nicht gefunden habe, ist die Möglichkeit, das vertikale Scrollen zu invertieren, um so zu scrollen, wie man es von einem Smartphone oder Tablet gewohnt ist.

Quelle: http://forums.linuxmint.com/viewtopic.php?f=49&t=116976

Shell: Leere Zeilen bei der Suche mit grep weg lassen

Manchmal ist es so einfach: Wie kann ich eine Datei, die viele mit „#“ kommentierte Zeilen hat, so ausgeben, dass nur die unkommentierten Zeilen ausgegeben werden?

grep -v ^# DATEINAME

Damit werden allerdings alle Zeilen mit „#“ am Anfang als leere Zeilen mit ausgegeben. Um dies zu verhindern kann man den Befehl noch erweitern:

grep -v ^# DATEINAME | grep -v ^$

FreeBSD: PlexMediaServer aus Ports installieren

Seit kurzem gibt es den PlexMediaServer auch über die Ports Collection von FreeBSD. Diese Art der Installation ist bei weitem einfacher, als über ein Archiv aus evtl. unbekannten Quellen. Sicherlicht ist Plex auch unter Windows und Linux lauffähig und noch einfacher zu installieren, aber wie greift man dann auf ein ZFS Dateisystem zu? 😉

PlexMediaServer ist unter /usr/ports/multimedia/plexmediaserver zu finden. Ist das nicht der Fall, kann mittels „portsnap fetch extraxt“ die lokale Ports Collection auf den neuesten Stand gebracht werden.

Die Installation des PlexMediaServers ist dann recht einfach:

cd /usr/ports/multimedia/plexmediaserver
make install clean

Damit wird zuerst die ca. 58MB große Installationsdatei „PlexMediaServer-0.9.8.10.215-020456b-freebsd-amd64.tar.bz2“ heruntergeladen und danach installiert.

Um Plex dann zum ersten Mal zu starten und den Service auch nach einem Reboot automatisch wieder zur Verfügung zu haben, muss noch die Datei /etc/rc.conf angepasst werden:

echo "enable_plexmediaserver=YES" >> /etc/rc.conf

Jetzt könnte man einen Reboot des Systems durchführen oder den Service manuell starten:

/usr/local/etc/rc.d/plexmediaserver start

Der Zugriff über die WebUI geht dann über http://<Adresse-des-Rechners>:32400/web

Sollte die Datei mittels „make install clean“ nicht vollständig geladen werden können, gibt es noch die Möglichkeit, über die Plex Download Webseite  die Datei manuell zu holen und in das Verzeichnis „/usr/ports/distfiles/“ zu speichern. Danach kann wieder im Verzeichnis „/usr/ports/multimedia/plexmediaserver“ mittels „make install clean“ die Installation erneut gestartet werden. Der Download entfällt und die Datei aus dem disfiles Verzeichnis wird verwendet.

Hier noch der direkte Downloadlink:

http://downloads.plexapp.com/plex-media-server/0.9.8.10.215-020456b/PlexMediaServer-0.9.8.10.215-020456b-freebsd-amd64.tar.bz2

FreeBSD: VMWARE-Tools in einer virtuellen FreeBSD Maschine installieren

Die VMWARE Tools sind notwendig, um die ideale Leistung aus einer virtuellen Maschine herauszuholen. Dazu gehören auch noch erweitere Möglichkeiten, die virtuellen Maschinen eines ESX Servers zu steuern, zu überwachen und zu verwalten.

Unter Windows startet die Installation der Tools automatisch, sobald man die Installation der Tools aufruft. Unter FreeBSD ist es nicht ganz so komfortabel. Hier die notwendigen Schritte, um die Tools zum Laufen zu bekommen:

  1. Die Installation der Tools starten
  2. Die Datei “ vmware-freebsd-tools.tar.gz“ in ein lokales Verzeichnis kopieren, beispielsweise /tmp
  3. Folgender Befehl entpackt die Datei: „tar zxpf /cdrom/vmware-freebsd-tools.tar.gz“
  4. Ins neue Verzeichnis wechseln „cd vmware-tools-distrib“
  5. Den Installer aufrufen „./vmware-install.pl“
    !! Wie die Endung „.pl“ zeigt, handelt es sich um ein Perl-Skript. Fehlt Perl auf dem System, kann es mit „pkg_add -rv perl“ sehr einfach nachgeholt werden!!
  6. Die folgenden Schritte können weitestgehend der Vorgabe entsprechend akzeptiert werden
    !! Ausnahme: Es könnte das Paket „compat6x-amd64“ fehlen, welches auch mit „pkg_add -rv compat6x-amd64“ installiert werden kann. Danach müsste der Installer der vmware-tools ernaut aufgerufen werden. !!
  7. Endet das Ganze mit folgender Ausgabe, ist alles prima 😉
Enjoy, 

--the VMware team

 

Meine Quelle: http://www.vmware.com/support/ws55/doc/ws_newguest_tools_freebsd.html

FreeBSD: CDROM Laufwerk mounten

Egal ob am phy. Server oder in einer virtuellen Maschine, es wird immer wieder notwendig, an einem FreeBSD System eine CD oder DVD einzubinden um Daten von dort zu kopieren. Anders als unter Windows oder den grafischen Frontends wie Gnome muss auf der Kommandozeile das entsprechende Geräte manuell eingebunden werden (im Normalfall).

Um das CD/DVD Gerät herauszufinden:

# dmesg | egrep -i 'cd|dvd'

Eine mögliche Ausgabe in einer virtuellen Maschine unter VMWARE wäre:

$ dmesg | egrep -i 'cd|dvd'
cd0 at ata1 bus 0 scbus1 target 0 lun 0
cd0: <NECVMWar VMware IDE CDR10 1.00> Removable CD-ROM SCSI-0 device
cd0: 33.300MB/s transfers (UDMA2, ATAPI 12bytes, PIO 65534bytes)
cd0: Attempt to query device size failed: NOT READY, Medium not present

Hier ist das Gerät „cd0“ zu erkennen um das es geht. Mit folgendem Befehl lässt sich ein dort eingelegter Datenträger einbinden:

mount_cd9660 /dev/cd0 /cdrom     # Das Verzeichnis /cdrom muss natürlich existieren

Die Vorgehensweise ähnelt natürlich der unter Linux oder anderen *nix Systemen.

Meine Quelle: http://www.cyberciti.biz/faq/freebsd-accessing-the-cdrom-drive-from-the-command-line/

Englische Abkürzungen – Wer hätte es gedacht

Immer wieder sehe ich in englischen Texten Zeichenfolgen, die ich nicht kenne und nur im Zusammenhang verstehe. Beauftragt man nun Google mit der Suche nach des Bedeutungen, so findet sich tatsächlich was dazu:

  • w/ == with
  • w/o == without
  • btw == by the way (übrigens)
  • c/0 == care of (wohnhaft bei, um eine Adresse zu präzisieren)
  • ETA == estimated time of arrival (voraussichtliche Ankunftszeit)
  • n/a == not applicable (keine Angabe)
  • N/A == not available (nicht verfügbar)
  • VAT == value added tax (soz. Mehrwertsteuer)

Mehr dazu auf der Webseite von officeorga.de

 

Photoshop CS4: 32bit Version kann TWAIN, 64bit nicht

Oft zweifelt man an sich selbst und denkt, etwas falsch gemacht zu haben. So ging es mir nach der Installation von Photoshop CS4 64bit (ganz legale Schüler und Studentenversion!) und meines Canon Scanners. Ich kann mich erinnern, auch schon über Photoshop eingescannt zu haben und dabei das Tool ScanGear von Canon benutzt zu haben. Aber egal, wie oft ich den Treiber schon installiert habe, die TWAIN Schnittstelle ist nicht zu finden.
Irgendwann war sie dann doch da?! Warum? Ich hatte aus Versehen, die 32bit Version von PS gestartet und diese besitzt ein TWAIN Modul. Oho!
Nach Recherche im Netz bin ich dann auf diesen Eintrag bei Adobe gestoßen. Es gibt in der 64bit Version kein TWAIN Modul. Prima! Das heißt, zum Scannen starten wir erstmal die 32bit Variante und zum Bearbeiten die 64bit. Das hat sich ein ganz schlauer Kopf ausgedacht.