Proxy.pac mit Firefox unter Windows 7

Unter Windows XP funktionierte die Konfiguration mit der automatischen Konfiguration mittels Proxy.pac völlig problemlos. Der Internet Explorer und auch Firefox fanden die angegebene proxy.pac und interpretierten die Einstellungen korrekt.

Unter Windows 7 ist das etwas anders. Der Internet Explorer funktioniert immer noch wie erwartet, aber der Firefox ignoriert die Werte in der proxy.pac. Der Server, der die Datei ausliefert funktioniert korrekt. In den Logs ist auch der Abruf der Datei erkennbar, sobald Firefox gestaret wird. Ein Test mit FoxyProxy (um eigene Konfigurationsfehler auszuschließen) brachte immer ein positives Ergebnis. Also funktioniert eigentlich alles und doch wieder nicht.

Die Ursache liegt aber tatsächlich in der Kombination Firefox + Windows 7 und im Detail an DNS im Zusammenspiel mit IPv6.

Stellt man unter about:config den Wert network.dns.disableIPv6 von false auf true, funktioniert wieder alles wie gewohnt.

Quelle: http://kb.mozillazine.org/Network.dns.disableIPv6

Update vom 04.04.2014:

Eine in diesem Zusammenhang sehr interessante Seite www.proxypacfiles.com

tcpdump an Switchen mit getaggten VLANs

Im Prinzip scheint es einfach: Am Switch einen Port spiegeln, daran ein Linux System anschließen und mit tcpdump den Traffic ansehen. Je nach Menge des Datenverkehrs rauschen hier aber sehr viele Daten vorbei. Aber dafür gibt es ja Filter. Mit einem
tcpdump -n host 192.168.1.1
ist es ja ein leichtes, nur die Verbindungen von und zu einer IP zu sehen.

Was aber, wenn hier plötzlich keine Daten mehr kommen? Ohne Filter sieht man alles, inkl. des Verkehrs von und zu der gefilterten IP. Was ist los?

In meinem Fall lag es daran, dass der gespiegelte Port die Datenpakete taggt. Diese Info muss also in den Filter mit einfließen. Wenn die Daten also nicht über das Default VLAN 1 laufen, sondern z. B. über Vlan 250, so sieht der Filter dann so aus:
tcpdump -n vlan 250 and host 192.168.1.1

 Im übrigen gilt gleiches Problem bei den Capture Filtern von Wireshark, wobei die Capture Filter genauso funktionieren, wie die von/für tcpdump.

Quellen:
http://wiki.wireshark.org/CaptureFilters

Das Kreuz mit iTunes – Ich könnte …

Es ist wirklich ein Kreuz mit diesen Programmen, die meinen, sie könnten alles besser als der Benutzer, der vor dem Schirm sitzt. Das mag auch oft so sein, aber mich stört dieses Verhalten immer mehr.

Beim Übertragen meiner Itunes Biliothek auf einen anderen Rechner, sah zuerst alles ganz gut aus, bis ich einmal die Funktion „Mediathek organisieren -> Ordner zusammenführen“ verwendet hatte. In den Einstellungen von iTunes war nach der Neuinstallation noch der Haken gesetzt, der iTunes die automatische Verwaltung der Mediathek und Dateien erlaubt. Das hatte zur Folge, dass ich etliche (also > 200) Files doppelt, dreifach oder teilweise auch 7-fach im Filesystem hatte. Dazu kamen noch Unmengen von iTunes Einträgen, zu denen die Information zur Datei komplett fehlte. Und zu allem Überfluss fehlten noch einige Dateien zu Einträgen in der Mediathek völlig – auch im Filesystem.

Zum Glück hatte ich noch ein Backup! Puh!

itunes-kreuz

Ach ja, wenn man auf die Idee kommt, alle Einträge mit einem grauen Ausrufezeichen in iTunes zu löschen und einfach den Ordner bzw. die Dateien wieder neu zu importieren, dem sei gesagt, dass damit zwar die Einträge wieder sauber da sind, aber z. B. die Alben-Cover, die Sterne-Wertungen und sonstige Infos zu den Medien fehlen. Blöd, waren halt in der Mediathek und nicht in der Datei gespeichert 🙁

Standby und Ruhezustand unter Linux – Und es geht doch

Bisher sind alle meine Tests mit Stromsparmechanismen wie Standby oder Ruhezustand unter Linux kläglich gescheitert. Weder verschiedene Versionen von Ubuntu noch andere Distributionen konnten meinen Rechner oder ein Notebook aus dem Schlafzustand wieder aufwecken. Meistens funktionierte noch der Übergang in den Standbymodus, aber ans Aufwachen oder den Übergang in Suspend-to-Disk war nicht zu denken.

Und doch funktionieren diese Techniken unter Linux (Ubuntu 9.04 32bit). Es hängt einfach viel von der eingesetzten Hardware ab.
Ein Rechner, mit einem ASRock A780FullHD (AMD 780G Chipsatz, Sockel AM2+, onboard ATI Radeon HD3200), Athlon 4850e, zwei GB RAM, macht erstaunlicherweise überhaupt keine Probleme beim Wechsel in die Stromsparmodi. Es musste nichts angepasst oder nachinstalliert werden.

Sogar der Druck auf die Standby Taste meiner doch relativ alten IBM KB-9930 Tastatur schickte den Rechner in den Standbymodus – aus dem er auch wiederholt schnell und sauber wieder aufwacht. Ich bin begeistert!

Ich glaube, die Zeiten des Umstiegs auf Linux als Arbeitsplatz rücken doch immer näher 😎

VMWare Server 2.0 auf Ubuntu 9.04 32bit

Installation

Die Files für den kostenlosen VMWARE Server 2.0 findet man auf der Homepage vmware.com. Um an die Installationspakete zu gelangen, muss man sich allerdings mit Mailadresse registrieren und einen kurzen Fragebogen zum Hintergrund des Downloads (Test, Proof of concept, etc.) ausfüllen. Wie sorgfältig das getan wird, hängt natürlich vom jeweiligen Nutzer ab.

Für den VMWARE Server 2.0 auf Ubuntu Linux 9.04 braucht man die Datei VMware-server-2.0.1-156745.i386.tar.gz . Das RPM Paket ist sicherlich für alle Benutzer von Redhat, Fedora und SuSE Benutzer ideal, unter Ubuntu verwende ich allerdings lieber die andere Variante.

Ist der Download abgeschlossen, ist die Datei erstmal zu entpacken. Dies geschieht am leichtesten mittels Rechtsklick auf das .tar Archiv mit anschließendem „Hier entpacken“.
Im daraus entstandenen Verzeichnis liegt dann u. a. die Datei vmware-install.pl. Ich starte die Installation nach dem Wechsel in das neue Verzeichnis in einem Terminalfenster mit sudo ./vmware-install.pl.

„VMWare Server 2.0 auf Ubuntu 9.04 32bit“ weiterlesen

Installation P3 Media Server unter Ubuntu

(letzte Änderung: 19. Januar 2010) Der PS3 Mediaserver ist eine kostenlos verfügbare Software . Hauptsächlich programmiert in Java läuft sie sowohl unter Windows, Linux und Mac OS. Das schöne daran ist, dass die Integration bzw. Nutzung über die Playstation 3 sehr gut funktioniert und alle Formate, die die PS3 nicht wiedergeben kann, durch den Mediaserver neu kodiert werden und erst danach zur Wiedergabe an die Playstation gesendet werden. Es gibt wohl auch eine Unterstützung für die XBOX360, wobei ich damit keinerlei Erfahrung habe.

Natürlich braucht das Kodieren einer Mediadatei zur Laufzeit sehr viel Rechenleistung (ein Pentium III mit 512MB RAM ist eindeutig überfordert), was einen relativ leistungsfähigen Rechner voraussetzt. Schon alleine, um JAVA zu starten 😉 Die Softare unterstützt von Haus aus schon mehrere CPU-Kerne.

Welche Version grade aktuell ist, erfährt man am Besten über das offizielle Forum http://ps3mediaserver.org/forum/ oder die Projekthomepage bei Google Code http://code.google.com/p/ps3mediaserver/

Versionsupdates

29. Januar 2010

Version 11.381 (unter anderem DVD ISO muxing enabled by default + DTS support)

28. Januar 2012

Version 1.50.1  (unter anderem Unterstützung für Samsungs AllShare, neue MEncoder und FFMPEG Version uvm.)

Installation unter Windows

Die Installation unter Windows ist relativ einfach und braucht keine großen Vorarbeiten.

Installation unter Linux (Ubuntu)

Für die Installation unter Ubuntu werden neben dem eigentlichen Mediaplayer ein paar Pakete benötigt, ohne die der Medieserver alleine nichts ist (in Klammern jeweils der Paketname aus dem Softwarerepository von Ubuntu 9.04):

  • Java Runtime Environment (sun-java6-jre)
  • mplayer (mplayer)
  • vlc (vlc)
  • tsmuxer (libtsmux0)
  • ffmpeg (ffmpeg)
  • mencoder (mencoder)

Diese Softwareteile sind auf der Konsole ganz einfach mit folgendem Befehl zu installieren: sudo apt-get install mplayer ffmpeg vlc libtsmux0 sun-java6-jre mencoder
Um den PS3 Mediaserver sinnvoll laufen zu lassen müssen die Dateien ./PMS.sh und ./linux/tsMuxeR ausführbar gemacht werden. Ansonsten öffnet sich nach einem Doppelklick nur ein Texteditor mit dem Inhalt des Skripts. Gestartet wird ./PMS.sh dann am besten als root, weil irgendwelche erweiterten Rechte benötigt werden, die ich noch nicht genauer lokalisieren konnte.
EDIT: Das Starten als Root ist nicht unbedingt nötig und schränkt hauptsächlich die Zugriffrechte des Programmes ein. Soll heißen, dass Root ja auf alle Files des Rechners zugreifen darf, ein normaler User, dessen Rechte PMS beim Start annimmt, kommt u. U. nur auf sein Homeverzeichnis. Je nach Einsatzzweck kann es durchaus sinnvoll sein, die Zugriffe einzuschränken.

TIPP: Die Konfigurationsdatei PMS.conf sollte man sich in ein eigenes Verzeichnis kopieren und jeweils in das Verzeichnis mit der aktuellen PMS-Version verlinken (Softlink mit „ln -s“). Das hat vor allem den Vorteil, dass die eigenen Anpassungen nicht immer wieder neu erstellt werden müssen, weil die Datei aus dem Installationspaket „leer“ ist und/oder die eigene PMS.conf überschrieben hat.

Sprache für Audio und Untertitel vorgeben

Leider gibt es mit PMS keine Möglichkeit, während des Abspielens einer Datei oder eines DVD-ISOs die Sprache für Audio und Untertitel einzustellen. Das macht man am Besten in der Datei PMS.conf mit folgenden Zeilen:

mencoder_audiolangs = ger,eng,fre,jpn
mencoder_sublangs = ger,eng,fre,jpn

Damit wird standardmäßig erst die deutsche Sprachausgabe verwendet und danach erst die folgenden, sollte die deutsche Variante fehlen.

Untertitel ausblenden

Sollten die Untertitel immer erscheinen, hilft folgendes in der PMS.conf:

mencoder_disablesubs = true

Youtube

Warum auch immer funktioniert bei mir die Wiedergabe von Youttube Videos über den PS3 Media Server nicht. Wer dazu Hinweise hat, wie man das beheben kann, immer her damit.

Welchen Stellenwert hat (m)eine Domain im Web – Seitwert.de

Durch Zufall bin ich über einen Link zu seitwert.de gestolpert. Diese Seite prüft eine Domain (max. 2 mal am Tag pro IP-Adressef für unregistrierte Benutzer) auf ihren Stellenwert bei verschiedenen Suchmaschinen, sozialen Netzwerken usw.
Find ich ganz interessant, vor allem Hinweise auf Informationen, die meinem Webauftritt fehlen. Ich wusste auch nicht, dass ich meine Domain schon seit 8 Jahren habe 😉

Das kommt z. B. bei einer solchen Abfrage raus:
Seitwert